Lehrausgang der 2a ins Römermuseum, Dezember 2019

Kurz vor den Weihnachtsferien besuchte die 2a in GSP das Römermuseum im 1. Wiener Bezirk. 
Wir sahen dort eine Karte des Legionslagers Vindobona, wo vor nicht ganz 2000 Jahren Soldaten, Handwerker und ihre Familien gelebt haben, und zwar im Bereich der heutigen Wiener Innenstadt. 
Die Donau hieß zur Zeit der römischen Herrschaft Danubis, jedoch wurde man krank, wenn man das meist schmutzige Wasser des Flusses trank. Daher wurde für die beeindruckende römische Wasserleitung der Liesing-Bach nach Vindobona geleitet. 
In der Mitte des Militärlagers war ein Verwaltunsgzentrum. Außerdem gab es auch eine Therme und öffentliche Toiletten, in denen die Legionäre durch ein ausgeklügeltes Kanalsystem zusammen, also nebeneinander sitzend, ihr „Geschäft“ erledigen konnten. 
Schließlich standen wir im Angesicht der Ruinen Vindobonas, dem Herzstück des Römermuseums, und uns wurde die römische Fußbodenheizung genau erklärt. Beheizt wurde wahrscheinlich ein Tribunenhaus, das eine Wohnfläche von 3000m2 hatte. 
Schließlich sahen wir eine Europakarte zur Zeit des römischen Imperiums, die zeigte, woher die Römer in „Wien“ Wein oder Olivenöl herbekamen. 
Zuletzt konnten wir Exponate im Römermuseum betrachten, z.B. eine Urne, auf der das Gesicht des Verstorbenen als Relief dargestellt war.
Nach der einstündigen Führung spazierte die 2a zum Adventmarkt am Karlsplatz, wo wir Punsch trinken und die Wintersonne genießen konnten. Uns hat der Ausflug sehr gut gefallen!

Elena Stojadinovic, 2a und Lorena Gjini, 2a

[FUCH]

Bewegende Exkursion nach Mauthausen

Für Mittwoch, den 15. 02. 2017 organsierte unser Geschichtelehrer Herr Prof. Stern zusammen mit Frau Prof. Schuster eine Exkursion ins Konzentrationslager Mauthausen. Unsere Parallelklasse, die 4d, nahm ebenfalls an der Exkursion teil.

Die Anreise führte die Erinnerungsstraße hinauf zum Konzentrationslager. Dort angekommen, fanden wir uns in einer bedrückenden Stimmung wieder. Uns wurde allen klar, was für ein schrecklicher Ort Mauthausen gewesen war. Die erste Station unserer Führung, war das Schwimmbecken der Aufseher, das gleichzeitig auch als Wasserspeicher diente. Danach besichtigten wir die Überreste des Russenlagers. Diese Baracken waren für die Gefangenen aus Russland vorgesehen. Später wurden sie in ein Sanitätslager umfunktioniert. Tagtäglich mussten die Häftlinge unter unfassbar körperlicher Anstrengung – bis hin zum Tod – die sogenannte Todesstiege im Steinbruch mit schweren Granitblöcken hinaufsteigen. Dies war eine weitere traurige Station auf unserem Rundgang. Das unserer Meinung nach Schlimmste sahen wir am Ende: die Gaskammer, die Krematorien sowie Sezier- und Kühlräume für die Leichen. Um den vielen Opfern zu gedenken, gibt es einen „Raum der Namen“. Dort erinnern Tausende Namen von getöteten Häftlingen an die schrecklichen Ereignisse.

Insgesamt empfanden wir das Lager als traurigen und grausamen Ort, den man jedoch gesehen haben muss. Wir konnten uns wirklich vorstellen, welch Leid den Gefangenen zugefügt wurde. So sagte etwa Samiha: „Während des Rundgangs stellte ich mir nur eine Frage: ‚Wie ist es Menschen möglich, gewissenlos solches Leid anderen Menschen zuzufügen?’“ Linda war ebenso betroffen: „Obwohl es ein sonniger Tag war, erschien alles grau in grau, als ob das Leid der Gefangenen immer noch wie frischer Teer an den Mauern des Lagers haften würde.’“