Biologie Lehrausgang

Am 15. März 2022 besuchte das Wahlpflichtfach Biologie der 7. Klassen das Vienna Open Lab (VOL). Im Rahmen unseres Themas zur Grünen Gentechnik wurden in einem 4,5-stündigen Praktikum unterschiedlichste Lebensmittel (z. B. Cookies, veganer Speck) auf GMOs untersucht. Dabei lernten die Schüler*innen nicht nur wie man DNA aus verschiedenen Lebensmittelproben isoliert und diese auf das Vorhandensein von Fremd-DNA untersucht, sondern auch typische molekularbiologische Methoden (PCR und Gelelektrophorese) kennen.

Lehrausgang der 2a ins Römermuseum, Dezember 2019

Kurz vor den Weihnachtsferien besuchte die 2a in GSP das Römermuseum im 1. Wiener Bezirk. 
Wir sahen dort eine Karte des Legionslagers Vindobona, wo vor nicht ganz 2000 Jahren Soldaten, Handwerker und ihre Familien gelebt haben, und zwar im Bereich der heutigen Wiener Innenstadt. 
Die Donau hieß zur Zeit der römischen Herrschaft Danubis, jedoch wurde man krank, wenn man das meist schmutzige Wasser des Flusses trank. Daher wurde für die beeindruckende römische Wasserleitung der Liesing-Bach nach Vindobona geleitet. 
In der Mitte des Militärlagers war ein Verwaltunsgzentrum. Außerdem gab es auch eine Therme und öffentliche Toiletten, in denen die Legionäre durch ein ausgeklügeltes Kanalsystem zusammen, also nebeneinander sitzend, ihr „Geschäft“ erledigen konnten. 
Schließlich standen wir im Angesicht der Ruinen Vindobonas, dem Herzstück des Römermuseums, und uns wurde die römische Fußbodenheizung genau erklärt. Beheizt wurde wahrscheinlich ein Tribunenhaus, das eine Wohnfläche von 3000m2 hatte. 
Schließlich sahen wir eine Europakarte zur Zeit des römischen Imperiums, die zeigte, woher die Römer in „Wien“ Wein oder Olivenöl herbekamen. 
Zuletzt konnten wir Exponate im Römermuseum betrachten, z.B. eine Urne, auf der das Gesicht des Verstorbenen als Relief dargestellt war.
Nach der einstündigen Führung spazierte die 2a zum Adventmarkt am Karlsplatz, wo wir Punsch trinken und die Wintersonne genießen konnten. Uns hat der Ausflug sehr gut gefallen!

Elena Stojadinovic, 2a und Lorena Gjini, 2a

[FUCH]

Klassik neu erfunden

Die 3c und 4d im Wiener Konzerthaus bei „Upbeat“ mit Igudesman und Joo

Am 5. 4. 2018 gingen wir (3c und 4d) im Fach Musikerziehung ins Wiener Konzerthaus um uns dort die Vorstellung „Upbeat“ anzusehen. Die Musikentertainer Aleksey Igudesman (Violine) und Hjung-Ki Joo (Klavier) musizierten mit den Wiener Symphonikern.

Als wir in den großen Saal gingen, waren wir sofort begeistert von dem wunderschönen vergoldeten Deckenschmuck und den probenden Musikern. Die Lichter gingen aus und die Show ging los. Jetzt applaudierten wir für die ca. 60 Orchestermusiker, es sollte in der kommenden Stunde viel Applaus folgen.

Das unterhaltsame Konzert entführte das junge Publikum auf eine stürmische Fahrt quer durch alle erdenklichen Genres.

Igudesman und Joo kombinierten frech und selbstverständlich Klassik mit Popkultur. Die Mischung der Musikstile hat uns sehr gut gefallen. Es gab Musikrichtungen wie Klassik, Opernouvertüren, Walzer, Märsche, Kletzmer, Jazz und sogar Breakdance-Einlagen zu Hip-Hop-Beats.

Ein bekannter Handy-Klingelton wurden frei nach Mozart, Brahms und Schönberg interpretiert, der „Radetzky-Marsch“ zum „Yankee-Doodle March“ umgeschrieben und das bekannte Thema von Mozarts „Eine Kleine Nachtmusik“ harmonierte bei Joo und Igudesman mit „Stars and Stripes“. Die Glitzerfracks und die lustige Moderation passten perfekt zu der unterhaltsamen Show. Besonders schön musizierten die Wiener Symphoniker bei der „Polka de Espana“ und „The Pink Panther“ von Henry Mancini.

Uns hat es der Konzertbesuch gut gefallen, das Beste waren für uns die Comedy-Elemente, wie z. B. Joos Interpretation von Robert Schumanns „Träumerei“ im Liegen, die Darth-Vader-Einlage beim „Imperial March“ von John Williams und das Gerangel der Dirigenten Joo und Igudesman um das erste Pult im Saal.

[FUCH]

Bewegende Exkursion nach Mauthausen

Für Mittwoch, den 15. 02. 2017 organsierte unser Geschichtelehrer Herr Prof. Stern zusammen mit Frau Prof. Schuster eine Exkursion ins Konzentrationslager Mauthausen. Unsere Parallelklasse, die 4d, nahm ebenfalls an der Exkursion teil.

Die Anreise führte die Erinnerungsstraße hinauf zum Konzentrationslager. Dort angekommen, fanden wir uns in einer bedrückenden Stimmung wieder. Uns wurde allen klar, was für ein schrecklicher Ort Mauthausen gewesen war. Die erste Station unserer Führung, war das Schwimmbecken der Aufseher, das gleichzeitig auch als Wasserspeicher diente. Danach besichtigten wir die Überreste des Russenlagers. Diese Baracken waren für die Gefangenen aus Russland vorgesehen. Später wurden sie in ein Sanitätslager umfunktioniert. Tagtäglich mussten die Häftlinge unter unfassbar körperlicher Anstrengung – bis hin zum Tod – die sogenannte Todesstiege im Steinbruch mit schweren Granitblöcken hinaufsteigen. Dies war eine weitere traurige Station auf unserem Rundgang. Das unserer Meinung nach Schlimmste sahen wir am Ende: die Gaskammer, die Krematorien sowie Sezier- und Kühlräume für die Leichen. Um den vielen Opfern zu gedenken, gibt es einen „Raum der Namen“. Dort erinnern Tausende Namen von getöteten Häftlingen an die schrecklichen Ereignisse.

Insgesamt empfanden wir das Lager als traurigen und grausamen Ort, den man jedoch gesehen haben muss. Wir konnten uns wirklich vorstellen, welch Leid den Gefangenen zugefügt wurde. So sagte etwa Samiha: „Während des Rundgangs stellte ich mir nur eine Frage: ‚Wie ist es Menschen möglich, gewissenlos solches Leid anderen Menschen zuzufügen?’“ Linda war ebenso betroffen: „Obwohl es ein sonniger Tag war, erschien alles grau in grau, als ob das Leid der Gefangenen immer noch wie frischer Teer an den Mauern des Lagers haften würde.’“

Unser Ausflug ins „Haus der Musik“

Ein Schülerbericht der Klasse 1c

An einem kalten Dienstag im Jänner holten uns die Professoren Fuchsberger und Walker ab. Wir fuhren mit der U-Bahn ins „Haus der Musik“ in der Wiener Innenstadt.

Als wir die Treppe hinaufstiegen sahen wir gleich eine Klaviertastatur auf den Stiegen. Da konnte man durch auf- und abgehen Töne erzeugen. Im ersten Stock angekommen spielten wir „Würfel Walzer“. Danach gingen wir die Wachsfigur von Otto Nicolai, dem Gründer der Wiener Philharmoniker, besuchen.

Im 2. Stock gab es Informationen über Akustik, Instrumente und das menschliche Gehör, dieses Stockwerk heißt „Sonosphere“. Fast überall gab es Kopfhörer, wo wir Sachwissen und klassische Musik hören konnten. Der erste Raum war ganz dämmerig und man hörte dieselben Geräusche wie ein Baby im Mutterleib. Später stand vor uns eine riesige Trommel, viele Kinder trommelten gleich los.

Danach lernten wir im 3. Stock berühmte österreichische Komponisten kennen: Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Johann Strauß und Gustav Mahler. Der Raum Wolfgang Amadeus Mozarts war sehr interessant. Dort gab es viele Autographe, z.B. von der Oper „Die Zauberflöte“ sowie das „Menuett“, das er als Kind komponiert hat. Im 3. Raum sahen wir Beethovens Totenmaske und es gab ein Gerät, wo wir hörten wie unangenehm es war taub zu werden.

Am besten haben uns aber die Räume zum Dirigieren und die Virtostage im 4. Stock gefallen. Wir haben uns sehr gefreut, denn das war unser erster Ausflug mit der Klasse.

Parkettierung – Mathematik einmal anders!

math.space“ mit der Veranstaltungsreihe „Mathematik zum Be-Greifen“ ist mittlerweile ein beliebter Ausgleich zum Mathematikunterricht in der 1. und 2.Klasse. Geometrische Flächen kann man angreifen und so zusammensetzen, dass die verschiedensten Muster (= Parkettierungen) entstehen.

Die Schüler/innen der 1e waren am 25. 01. 2017 eifrig dabei, die unterschiedlichsten Parkettierungen sehr erfolgreich und mit großer Freude zu legen.

Mag. Renate Siegl