Best of the Year 2018/19

Vor dreißig Jahren erschien BEST OF THE YEAR zum ersten Mal. Form und Idee – also jeweils im Juni in einem Bändchen von 44 Seiten (das Maximum, das Kinderhände zu tuckern vermögen) die besten Schularbeitsaufsätze herauszugeben – haben sich nicht verändert. Der Elternverein spendet für dieses wienweit einzigartige Begabtenförderungsprojekt erfreulicherweise noch immer die Tantiemen, die Direktion ermöglicht das Kopieren in der Schule und fast alle DeutschprofessorInnen (heuer Prof. Angelmaier, Dapunt, Grassinger, Grün, Hosner, Klambauer, Malenda, Müllner, Wiesinger, Winkler) unterstützten mich alljährlich – trotz Stresshochkonjunktur zu Schulschluss – bei Auswahl & Beschaffung der prämierten Aufsätze, deren Verfassern ich herzlich  gratuliere. Hr. Prof. Becker steuerte wieder die Arbeiten aus BE bei. Allen DANKE und schöne Ferien!

[GANN]

Das Inhaltsverzeichnis:

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Chemists on Tour – Wien Sightseeing durch die chemische Brille

Das Projekt der vierten Klassen wurde heuer mit einem Hauptpreis beim Projektwettbewerb des Verbandes der ChemielehrerInnen Österreichs ausgezeichnet!

Liebe Chemikerinnen und Chemiker, herzlich willkommen in Wien!

Die vierten Klassen des BG/BRG Rosasgasse haben für Sie einen Reiseführer für Wien erstellt, in dem sowohl die historischen als auch die chemischen Informationen unserer schönen Stadt beleuchtet werden.
Wien ist seit zehn Jahren die lebenswerteste Stadt der Welt, und wir wollen Sie zu einer Hop On-Hop-Off-Tour durch diese beeindruckende Stadt einladen, denn: alle die schönen Dinge in Wien funktionieren nur mit einer gut durchdachten Chemie.

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Kuchenbuffet für die Caritas

Wir, die Arts & Projects Gruppe der 7. Klassen, haben es uns im ersten Semester zur Aufgabe gemacht, die verschiedenen Nationalitäten unserer Schule durch ein Kuchenbuffet zu repräsentieren und den Erlös einer wohltätigen Organisation zu spenden. Dabei war uns wichtig, dass die Schüler und Schülerinnen miteinbezogen werden. Durch die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Herkunftsländern ist uns bewußt geworden, dass die Lebensbedingungen durchaus unterschiedlich sein können und es uns eigentlich ziemlich gut geht. Da dies auch in Österreich nicht selbstverständlich ist, wollten wir die Spenden gerne einer Organisation zukommen lassen, die sich mit jungen Menschen in Not auseinandersetzt. Auf der Suche nach einer passenden Organisation sind wir auf die Caritas gestoßen. Durch unser Projekt nahmen wir etwas mehr als 200 Euro ein, die wir am 23. 1. 2019 an Laylan Bawari von youngCaritas im Rahmen eines Workshops zum Thema „Armut in Österreich“ übergeben haben.

[HUME]

Buffet der 3a für St. Anna

Unsere Klasse, die 3A, hat sich dazu entschlossen, ein Buffet zu organisieren. Wir haben auch Unterstützung von Schülerinnen und Schülern aus anderen Klassen bekommen. Das Geld, das eingenommen wurde, wird für einen guten Zweck gespendet. Unsere Klasse will die gesamten Einnahmen von rund 300 € an das St. Anna Kinderspital, welches krebskranken Kindern hilft, spenden.

Amelie Ezsöl, 3a

[HAUZ]

Vote for Rosasgasse!

Schülerwettbewerb „Future Challenge“

Wie sieht die Jugend ihre Zukunft?
Ein Beitrag des BG/BRG Rosasgasse.
Voten Sie mit und „liken“ Sie Ihren Favoriten – die 3 besten Videos gewinnen!

Zum Schülerwettbewerb „Future Challenge“: Die erste Wiener Zeitung „Future Challenge“ fand 2016/17 zum Thema „Flüchtlinge – Alle reden über Flüchtlinge: Aber was sagt die Jugend?“ statt und war ein voller Erfolg. Im heurigen Schuljahr dreht sich alles um das Leben von morgen: Wie gehen wir mit Digitalisierung, Umwelt, Energie oder Arbeit um? „Leben 2030“ – ein vielschichtiges Thema, das vor allem die Jugend betrifft.

(Quelle: Youtube)

[ESSE]

SchülerInnen der 2e als JournalistInnen

Im Zuge des Deutschunterrichts wurden die Schülerinnen und Schüler der 2e zu JournalistInnen. In Zweiergruppen planten, verfassten und überarbeiteten die SchülerInnen eigene Zeitungsberichte, die sie im Rahmen der an der Schule angebotenen IKT-Stunden auch am Computer layouteten. Die ausgedruckten Texte wurden gesammelt und auf einem Plakat zusammengetragen, sodass sie von den KlassenkollegInnen bestaunt werden konnten:

[MUEL]

Römischer Kochkurs

Im Wahlpflichtfach Latein standen im heurigen Schuljahr unter einigen anderen interessanten Themen wie „Die Welt von Asterix”, „Mundus novus – Die Entdeckung der neuen Welt“, „Sport in der Antike“ und „Caesarenwahn“ auch die römischen Ess- und Tischsitten auf dem Programm. Dabei hatten wir, die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse, die Möglichkeit, einen tollen Kochworkshop zu besuchen. Um in die Welt der speziellen, römischen Gerichte zu schnuppern, hat Fr. Prof. Grassinger die Archäologin Frau Dr. Christine Kandler eingeladen, die uns über die Speisen der Römer berichtete, wo wir unser Wissen aus dem Wahlpflichtfach vertiefen konnten. Die Römer sahen es beispielsweise als Kunst, den Geschmack der Speisen zu verfälschen. Wie geht das besser als mit Gewürzen? Eines davon war das sehr bekannte liquamen, auch garum genannt. Hierbei handelt es sich um eine besondere Fischlake, die den Römern als Salz diente. Weiteres waren auch Koriander, Kreuzkümmel, Ingwer, Pfeffer und Honig und Asa foetida (eingetrockneter Harzsaft der gleichnamigen Pflanze), das einen sehr unangenehmen Geruch verbreitet und daher nur sparsam zu verwenden ist, beliebte Gewürze. Die Römer speisten im Triclinium, dem Speisesaal, in dem sich drei Klinen, also drei Speisesofas, um den Tisch, die mensa, befanden. Eine Besonderheit war, dass sie während des Essens nicht saßen, sondern, mit einem Arm auf einem Polster gestützt, lagen. Leider hatten wir für das Verspeisen unserer Gerichte nur „herkömmliche“ Tische und Sessel zur Verfügung.

Bevor wir mit dem Kochen anfingen, verwandelten wir unseren Klassenraum in eine Küche, wo wir diverse Küchengeräte und alle Zutaten herrichteten. Schließlich war es so weit. Unter der Anleitung von Fr. Dr. Kandler kochten wir in unserem dreistündigen Workshop paarweise köstliche römische Gerichte nach den Rezepten aus dem Kochbuch des Apicius „De re coquinaria“, wie z. B. das Numidische Huhn, die puls (Dinkelmehlbrei), welche das Grundnahrungsmittel der alten Römer war, Eier mit Pinienkernpaste, Globi, kleine Grießkugeln mit Honig und Mohn, sowie noch viele andere leckere Gerichte. Damals waren keine Mengenangaben bei den Rezepten zu finden, da sie an erfahrene Köche gerichtet waren. Deshalb haben die an die heutige Zeit angepassten Rezepte nur geschätzte Angaben. Es machte uns großen Spaß, eine andere Kochkultur kennenzulernen und verschiedene Speisen nachzukochen. Nach dem eifrigen Kochen wurde der Tisch schön gedeckt und alle Speisen auf den Tisch gestellt. Nun gelangten wir zum krönenden Abschluss: dem Kosten. Trotz unserer anfangs unsicheren Einstellung, ob uns die Gerichte schmecken würden, waren wir alle positiv überrascht, da das Essen abwechslungsreich und wirklich köstlich war. Sehr viele schwärmten von dem Numidischen Huhn, das einige von uns auch zu Hause nachgekocht haben. Für diejenigen, die es gerne ausprobieren würden, hier das Rezept:

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Projekt Fasern im Fach CHEMIE

augezeichnet mit dem Sonderpreis beim VCÖ-Projektwettbewerb 2017

Die 4a und 4b nahmen heuer am Projektwettbewerb des VCÖ teil: dazu starteten wir ein Projekt zum Thema Textilfasern. Material und Faserproben bekamen wir auch von der Firma Lenzing AG. Nachdem wir uns einen Überblick über die häufigsten Fasern verschafft hatten, bauten wir die zu Grunde liegenden Makromoleküle: Proteine in tierischen Fasern wie Wolle und Seide, Cellulose in pflanzlichen Fasern wie Baumwolle und Leinen, ebenso aus Cellulose sind aus Holzstoff hergestellte Fasern wie Viscose und Modal. Kunstfasern wie Polyester und Polyamide bestehen aus Kunststoffen.

Zu den acht häufigsten Fasern wurden dann Referate zu Aufbau, Herstellung und geopolitischen Faktoren der Faserproduktion gehalten.

Im Chemieunterricht und zum Teil im Naturwissenschaftsmodul wurden dann die physikalischen und chemischen Eigenschaften der Fasern untersucht: Knitterpobe, Klebebandabdruck, Untersuchen unter dem Mikroskop und Abzeichnen der Fasern, Brennproben, Schwelproben, Löseproben und abschließend Versuche zur Feuchtigkeitsaufnahme und -abgabe.

Das ganze Projekt wurde dokumentiert, auch in Form eines kurzen Films. Wir laden sie herzlich ein, unseren Film anzuschauen! Viel Spaß dabei!