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Kanzleistunden während der Sommerferien 2010


Montag, 05.Juli 2010 bis Freitag, 09.Juli 2010 9.00 - 12.00 Uhr

Montag, 30.Aug. 2010 bis Freitag, 03.Sept. 2010 9.00 - 12.00 Uhr

 

BEGINN DES SCHULJAHRES 2010/2011

Montag, 6.Sept.
8.00 Uhr Wiederholungsprüfungen
9.00 Uhr Klasseneröffnung durch die Klassenvorstände
9.9.00 – 10.50 Uhr Unterricht

Dienstag, 7.Sept.
8.00 Uhr Wiederholungsprüfungen
8.00 – 11.45 Unterricht

Mittwoch 8.Sept.
8.00 Uhr Schulgottesdienst
8.55 Uhr Beginn des stundenplanmäßigen Unterrichts
Beginn der Nachmittagsbetreuung

 

Reifeprüfung 2009/10 - 1.Nebentermin

Montag, 13.09.2010     D      Beginn: 7.45 Uhr
Dienstag, 14.09.2010     M     Beginn: 7.45 Uhr
Donnerstag, 16.09.2010   E     Beginn: 7.45 Uhr
Freitag, 17.09.2010     DG       Beginn: 7.45 Uhr

Prüfungsraum: Sprechzimmer



Liebe Schülerinnen und Schüler!

Geschätzte Eltern!

Sehr geehrte Damen und Herren des Lehrerkollegiums!

 

Liebe Freunde der Rosasgasse! Noch kann ich es selbst nicht glauben: Meine mehr als 18-jährige Tätigkeit als Direktor am BG und BRG 12, Rosasgasse, geht mit diesem Schuljahr zu Ende und ich trete mit 1.September 2010 in den Ruhestand. Oft werde ich in diesen Tagen gefragt: “Und wie geht’s dir so? Wird dir die Schule abgehen?“ Die Antwort darauf fällt mir nicht leicht und ist auch nicht eindeutig. Natürlich werde ich die Schule, die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern, die Damen und Herren Professoren sowie das Verwaltungspersonal vermissen. Verbinden uns doch viele gemeinsame Projekte, Veranstaltungen, Feste und vieles mehr sowohl im dienstlichen Bereich, aber auch im privaten. Auf der anderen Seite ist die Verantwortung, eine Institution dieser Größenordnung zu leiten, doch sehr groß und diese nach so vielen Jahren auch wieder abzugeben, bringt doch auch Erleichterung mit sich. Ich hoffe aber, dass die positiven Entwicklungen in diesen fast zwei Dekaden bestehen bleiben und nachfolgende Schulleiter auf Bestehendem, auf laufenden Schulentwicklungsprozessen erfolgreich aufbauen können. Meinerseits kann ich nur betonen, dass ich – auch wenn es manchmal Probleme und Schwierigkeiten gab – diese traditionsreiche Schule sehr gerne geleitet habe, stets getragen von der Wertschätzung des Kollegiums und der uns anvertrauten Schülerinnen und Schüler.

So möchte ich all jenen danken, die mich so viele Jahre unterstützt und gemeinsam mit mir unsere „Rosasgasse“ zu einer hervorragenden Bildungsinstitution gemacht haben: Herrn Mag. Franz Stern für die stets korrekte und umsichtige Führung der administrativen Geschäfte, meinen Sekretärinnen (Frau Maschka, Frau Haberl und zuletzt Frau Dilberovic) für die professionelle Tätigkeit in der Kanzlei und den Schulärztinnen dafür, dass sie sich nach bestem Wissen um die Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler gekümmert haben. Ich danke auch den vielen Schulwarten, die im Laufe meiner Tätigkeit hier an der Schule gewirkt haben.

Doch was wäre eine Schule ohne Schüler und Lehrer? Ich möchte mich also an dieser Stelle sehr, sehr herzlich bei meinen Kolleginnen und Kollegen bedanken. Sie haben, oft von mir auch unbemerkt und unbedankt, hervorragend gearbeitet und somit ganz wichtige Beiträge zu Erziehung und Bildung unserer Jugend geleistet, aber auch meine (was selten vorkam!?) schlechte Laune (zumeist) freundlich und sanftmütig ertragen.

Auch bei meinen Schülerinnen und Schülern, bei „meinen Kindern“, möchte ich mich bedanken. Selbst wenn sie (was auch selten vorkam!), einmal „schlimm“ waren und ich sie in der Direktion „rügen“ musste, zeigten sie sich stets reuig, gelobten Besserung und hielten (mehr oder weniger oft) auch dieses Versprechen. Besonders gerne besucht und geschätzt habe ich ihre diversen Ausstellungen, Projekte, Präsentationen und sonstige Veranstaltungen: machte es mich doch stolz zu sehen, zu welchen Leistungen unsere Schülerinnen und Schüler fähig sind.

Meinen Dank möchte ich auch an die Eltern, den Elternverein und die Mitglieder im Schulgemeinschaftsausschuss für die (von mir immer als konstruktiv empfundene) Zusammenarbeit richten, die es leicht machte, Probleme im persönlichen Gespräch zu lösen.

Der Absolventenverein der Schule, der VEMG, dessen Mitglied ich ebenfalls bin, hat immer wieder die Schule ideell und finanziell unterstützt und versucht, ein Bindeglied zwischen ehemaligen Schülern der Rosasgasse und der Schule zu sein. Dafür danke ich und hoffe, dass trotz schwindender Mitgliederzahl der Verein auch weiterhin der Schule die Treue hält.

Wenn ich mich nun auch von meiner Schule verabschiede, so hoffe ich doch, dass der Kontakt weiter aufrecht bleibt, dass ich bei der einen oder anderen Veranstaltung dabei sein und so die Geschicke „meiner Schule“ weiter verfolgen kann.

Mein Vorgänger als Direktor, Herr Hofrat Mag. Karl Wöginger, hat bei seinem Abschied im Jahresbericht 1991 einen Satz geschrieben, dem ich mich vollinhaltlich anschließen möchte: „Ich scheide mit leiser Wehmut von meiner mir so lieb gewordenen Schule und versichere, dass ich mich ihr immer verbunden fühlen werde“.

Ich wünsche Ihnen, geschätzte LeserInnen, noch möglichst stressfreie Tage zum Schulschluss und eine erholsame Urlaubs- und Ferienzeit.

 

Mit besten Grüßen

Ihr Gunther Petersch