Arts + Projects 

 

­ Arts + Projects

Kunst
Literatur
Kreative Medien
Projektmanagement

LehrerInnen-Team 2007/08: Prof. Ahamefule (BE, Projektmanagement), Prof. Aigner (ME, Projektmanagement), Prof. Nocker (D)

INHALTE

• Fächerübergreifende Auseinandersetzung mit dem Bereich „Kunst“:
Bildende Kunst, Musik, Literatur, Film&Multimedia, …):
praktisch (= selbst künstlerisch tätig sein) und theoretisch (intellektuelle Auseinandersetzung mit Kunstwerken, Künstlern, Themen...)

• Zu einem (gemeinsam definierten) Semester- oder Jahresthema künstlerische Projekte selbst entwickeln, planen und durchführen

• Erlernen von Basiswissen des Projektmanagements à Zweck: konkretes „Werkzeug“ erlernen, das bei der Planung und Durchführung von (Kunst)Projekten hilfreich ist

Wichtig: Zusammenarbeiten in einem Team (àsoziale Kompetenz, Kompromissbereitschaft: z.B. Einigung auf EIN Thema, auf EIN Projektziel); Verantwortung übernehmen für die Aufgaben, für die man zuständig ist (à siehe Beurteilung)

ORGANISATIONSSTRUKTUR

• Prinzipiell arbeiten alle 3 LehrerInnen abwechselnd bzw. parallel mit der Gruppe (je nach gerade aktuellen Themengebiet/Arbeitsvorgang),
• Gesamtplanung erfolgt immer gemeinsam (LehrerInnen + SchülerInnen)
• Blocken von Teilen der Stunden ist wahrscheinlich (z.B. in intensiven Arbeitsphasen vor Realisierung eines Projekts)
6.Klasse:
Ø Im 1.Semester:
o 2 Wochenstunden (2 h) „Crashkurs Projektmanagement“ – Basiswissen kompakt
o 1 h diverse fächerübergreifende Themen aus BE/ME/D zum „Hineinschnuppern“
Ø Im 2.Semester: 3h Durchführung eines ersten konkreten Semesterprojekts

7.Klasse: 3h (aufgeteilt auf BE/ME/D, Projektmanagement begleitend zum laufenden Projekt)
Ø 2 Semesterprojekte oder
Ø 1 Jahresprojekt

8.Klasse: 2h (aufgeteilt auf BE/ME/D, Projektmanagement begleitend zum laufenden Projekt)
Ø 1 Jahresprojekt




ANFORDERUNGEN / BEURTEILUNG

• Prüfung über Basiswissen Projektmanagement
• Für jedes Semester-/Jahresprojekt:
„Dokumentationsmappe“ jedes/r Schülers/in à enthält:
- „Projekttagebuch“ (=spezielle Dokumentation von Arbeitsschritten laut den Regeln des Projektmanagements)
- Materialsammlung (vom Lehrerteam ausgegebene und selbst erarbeitete Materialien)
- Dokumentation von Arbeiten bzw. Arbeitsschritten aus dem eigenem Aufgabenbereich

GRUNDSÄTZLICHE ENTWICKLUNGSSCHRITTE EINES PROJEKTS

(1) Vorinformation/Reflexion: fächerübergreifende Themen vom LehrerInnen-Team vorgestellt und/oder von SchülerInnen vorgeschlagen
(2) Projektziel formulieren (gemeinsam entscheiden à wichtiger Aspekt dabei: Gruppenfindungsprozess, Kompromisse finden!)
(3) „Input“: vom LehrerInnen-Team vorbereitete, fächerübergreifende „Unterthemen“ zum Semester-/Jahresthema à werden in Kleingruppen (2-4) näher untersucht (SchülerInnen wählen nach ihren Interessen aus); Materialsuche, Ideensammlung, wenn möglich schon im Hinblick aufs Projektziel - siehe (2)
(4) Einigung auf Projektziel
(5) Planung d. Projektdurchführung:
Aufgabenverteilung (Rollenverteilung, Teams, WER - WAS - BIS WANN - …), Risikoanalyse, Zeitplan, Finanzplanung, …
(6) Durchführung des Projekts unter Anwendung der Grundsätze des Projektmanagements; Spezialisierung der einzelnen Teammitglieder auf bestimmte künstlerische und/oder organisatorische Aufgaben
(7) Abschluss und Dokumentation des Projekts = Grundlage der Leistungsbeurteilung!

BEISPIELE…
• für Jahres-/Semesterthemen: Liebe - Sucht&Flucht – Bewegung&Zeit –Werden&Vergehen – Essen&Trinken - ...
• für Projektziele: multimedialer Themenabend (nach Möglichkeit außerhalb d. Schule) - Vernissage - szenische/musikal. Aufführung - Filmvorführung – Radiosendung - …

WAS WIR NOCH SAGEN WOLLEN:
• „Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer trifft sie der Zufall“ (Friedrich Dürrenmatt) à Planung bedeutet auch: flexibel sein, ständige Anpassung/Nachjustierung/Verbesserung des ursprünglichen Plans, Reagieren auf Probleme/ungeplante Ereignisse etc.
• „Play your strenghts“ (Harry Potter): Arbeiten im Team heißt: eigene Stärken erkennen und nutzen – andere unterstützen – sich von andern helfen lassen – miteinander intensiv kommunizieren - Verantwortung übernehmen